Der Kirchenraum: schwach aber effektvoll beleuchtet.
Drei Sound Icons an den Seiten und im Chorraum - senkrecht gestellte Konzertflügel ohne Deckel und Mechanik, deren Saiten mit Rosshaar gestrichen werden - erzeugen eine mystisch-rituelle Stimmung.
42 Soprane in weissen Gewändern verteilen sich scheinbar zufällig im Raum.
Die Sound Icons verstummen. Eine Sängerin intoniert die Silbe „Sa“
Aus einer anderen Ecke des Raumes antwortet eine zweite Sängerin nur wenige Cent höher in einem korrespondierenden Rhythmus: Duo Seraphim, clamabant alter ad alterum...
Nach und nach stimmen die andern ein: über eine Stunde entwickelt sich ein einziger 42-stimmiger Spektralklang.
Die Orgel erweitert den Klangraum quasi ins Unendliche
Die Komposition ist, basierend auf der Fibonacci-Reihe, mathematisch exakt konstruiert. Auch wenn das einzelne Ereignis zufällig erscheint, erweckt das Stück als ganzes den Eindruck zwingender Notwendigkeit.
Jeweils die Sängerin, die gerade singt, bewegt sich ein paar wenige Zentimeter. Die Skulptur verändert sich.
Die technische Realisierung beruht auf der für IN DIE SANCTI GERMANI ABBATIS entwickelten Synchronisation via Datenbrille
The Organ
In Die Sancti Germani Abbatis
Symposium
Philosophical Concert
L’Orgue mystique
Sanctus
Trance
Ligne des Orgues